Kaufhäuser und Einkaufsstraßen in Berlin

 

Nathalie Grüneberger

Nirgendwo anders kann man in Deutschland so gut von Schaufenster zu Schaufenster bummeln wie in Berlin. Da es jedoch kein direktes Shopping-Zentrum gibt, dachten wir uns, dass es Zeit für eine kleine Übersicht wird.

Es muss nicht immer ein Städtetrip nach Mailand, Paris oder London sein, um auf exklusive Shoppingtour gehen zu können, denn dahingehend ist Berlin ebenfalls bestens aufgestellt. Nirgendwo anders kann man in Deutschland so gut von Schaufenster zu Schaufenster bummeln wie in Berlin. Da es jedoch kein direktes Shopping-Zentrum gibt, dachten wir uns, dass es Zeit für eine kleine Übersicht wird.

Ku’damm und KaDeWe

Was für die Düsseldorfer die Kö (Königsallee) ist, ist für die Berliner der Ku’damm (Kurfürstendamm) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf der City West. Seinen Namen erhielt dieser, weil er 1542 als Reitweg für den Kurfüsten Joachim II. vom Berliner Stadtschloss zum Jagdschloss Grunewald angelegt wurde. Heute ist es die bekannteste und beliebteste Einkaufsstraße in Berlin und internationale Designer wie u.a. Gucci, Louis Vuitton, Chanel, Cartier und Rolex präsentieren hier in großen Schaufenstern ihre luxuriösen Kleider, Schuhe und Schmuckstücke.

Nur unweit vom Ku‘damm entfernt am Wittenbergplatz, befindet sich das Kaufhaus des Westens (kurz: KaDeWe). Es wurde bereits 1907 eröffnet, brannte während des Zweiten Weltkriegs aus, aber gilt heute mit seinen 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche als größtes Warenhaus Kontinentaleuropas und braucht sich damit nicht hinter dem Harrods in London verstecken. Auch hier kann man natürlich die Kreationen namhafter Designer kaufen. Darüber hinaus ist das KaDeWe aber vor allen Dingen für seine Feinschmeckeretage bekannt, die man wirklich mit eigenen Augen gesehen haben muss. Sie gilt als zweitgrößte Lebensmittelabteilung eines Warenhauses. Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, empfehlen wir jedoch, dass KaDeWe nicht gerade in der Vorweihnachtszeit zu besuchen, denn dann schieben sich mitunter bis zu 100.000 Menschen pro Tag durch die Gänge, um die letzten Weihnachtseinkäufe zu erledigen.

Friedrichstraße & Galerie Lafayette

Auch bei der Namensgebung einer weiteren Einkaufsmeile, der Friedrichstraße, hatte wieder ein Kurfürst seine Finger im Spiel. Benannt ist sie nämlich nach Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg. Nach der Wende wurde der durch die Teilung verödete Abschnitt der Friedrichstraße neu belebt, sodass sie heute mit einer Länge von 3,3 Kilometern eine der längsten Nord-Süd-Achsen Berlins darstellt und das ehemalige Ost- und West-Berlin miteinander verbindet. Checkpoint Charlie markiert den Übergang der ehemals geteilten Stadt. Wie man sieht, bietet die Friedrichstraße eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Geschichte und unzähligen Einkaufsmöglichkeiten, denn heute gilt sie als eine der beliebtesten Shopping-Spots in Berlin. Beispielsweise befinden sich hier Flagship-Stores von Karl Lagerfeld und Max Mara sowie der Showroom von Volkswagen und exklusiver Möbelhersteller. Die einzige europäische Filiale der Galerie Lafayette außerhalb Frankreichs findet man übrigens auch in der Friedrichstraße und zusammen mit dem Quartier 206, das im Art-Déco-Stil erbaut wurde, versprühen sie Eleganz und Exklusivität.

Mall of Berlin

Einen Aufenthalt in unserem The Mandala Hotel, kann man besonders gut mit einem Einkauf in der Mall of Berlin verbinden, denn sie befindet sich nur rund 5 Gehminuten von uns entfernt am Leipziger Platz. Eröffnet wurde die Mall of Berlin erst Ende 2014 und bietet mit fast 300 Ladengeschäften ein ausführliches Shopping-Erlebnis. Also nichts wie hin, um die Kreditkarten zum Glühen zu bringen.

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